Stauferburg Hohenecken

Förderverein Burg Hohenecken e.V.

Das Amt des „Kellers“ gab es schon im 15. und
16. Jahrhundert. Der Keller war der Verwalter der
herrschaftlichen Güter derer zu Hohenecken,
einem bedeutenden Adelsgeschlecht und
Reichsministeriale der Burg.
Zu den Berechtigungsgemeindender Holzrechte
der Kellerei Hohenecken gehörten die Sitzgemeinde
Hohenecken sowie die Gemeinden
Erfenbach und Siegelbach nebst den beiden
Meierhöfen Espensteig und Stockborn. Seit 1733
war die Kellerei Hohenecken kurpfälzisches
Unteramt. Der früher als Hohenecker Forst
bezeichnete Wald der Reichsfreiherrn von
Hohenecken wurde umbenannt und führt bis
heute den Namen „Kellereiwald“. Zu diesem
gehören unter anderem der Kleine und Große
Scheibenkopf, der Hintere und Vordere Kohlkopf
und auch der Schlossberg. Trotz vieler
Rechtstreitigkeiten haben sich bis heute die
Holzrechte für Hohenecker Bürger für freies Bauund
Brandholz erhalten. Die Kellereiwaldstraße
hält dieses Privileg lebendig.